Trinkwassersprudler

Trinkwassersprudler

Es gehört immer mehr zum guten Ton eines Unternehmens, daß für die Mitarbeiter Getränke – hauptsächlich Wasser und untergeordnet Mixgetränke – kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Immer beliebter werden dabei Gerätschaften – Trinkwassersprudler – die zentral in Teeküchen oder in Kantinen aufgestellt werden.

Die Qualität des zubereiteten “Sprudelwassers” ist von der Mineralienzusammensetzung nahezu identisch mit den herkömmlichen Mineralwässern, jedoch in puncto Hygiene oft unterlegen.

Hierzu klasse Tips von der Verbraucherzentrale:

Beachtenswertes bei der Nutzung

  • Verwenden Sie möglichst Glasflaschen, die sich für Spülmaschinen eignen, und reinigen Sie sie sowohl vor der ersten Benutzung als auch nach dem Gebrauch!
  • Bei Flaschen, die nicht heiß gereinigt werden dürfen, sollten Sie in der Gebrauchsanleitung nachlesen, ob der Hersteller zumindest eine Reinigung mit Hand-Geschirrspülmittel und einer weichen Bürste zulässt.
  • Tauschen Sie zerkratzte Flaschen gegen neue aus, denn an den Kratzer finden Keime leichter Halt!
  • Halten Sie Gerät und Flasche, während Sie sie nicht benutzen, so trocken wie möglich; denn Keime wachsen nur, wo es feucht ist!
  • Geben Sie Babys, Kleinkindern, Schwangeren sowie Kranken Leitungswasser, aber kein selbst zubereitetes Sprudelwasser.
  • Lassen Sie das Wasser nicht an warmen Orten stehen (Sonne, Heizung).
  • Zusätze für einen anderen Geschmack wie Sirups und Getränkepulver sollten erst im Glas dazu gegeben werden. Die meist zuckerhaltigen Zubereitungen sind ein idealer Nährboden für Bakterien.
  • Geben Sie das Wasser vom Vortag lieber den Blumen und bereiten Sie sich neues zu!

Quelle: https://www.verbraucherzentrale.de/trinkwassersprudler

Was natürlich nicht bedeutet, daß Mineralwasser 100%igen Hygiene für sich beanspruchen können. Laut Gesetz sind die “Mineralbrunnen AGs” verpflichtet nur bis 12 Std. nach der Abfüllung sicherzustellen, daß die Koloniezahl von max. 100 pro Milliliter Wasser nicht überschritten wird.

Eine weitere Überprüfung und Sicherstellung der Wasserqualität ist nicht erforderlich!

Gemäß einer Untersuchung des Instituts für Pflanzenernährung und Bodenkunde der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft in 2009 ergab eine Kontamination von leicht (=0,25µg) bis bedenklich (> 2µg) von mehr als 55% der gewöhnlich käuflichen Mineralwässer mit Uran.

Lediglich ein kleiner Anteil (von 9%) der Mineralwässer war URANFREI oder unterhalb der Nachweisgrenze angesiedelt.

Gefahren beim Trinkwassersprudler

Verkeimung

Biohazard

© Hollygraphic

Die Hauptgefahr liegt hier in der unsachgemäßen Reinigung der benutzten Trinkgefäße. Dadurch daß die Menschen mit den Gefäßen überall unterwegs sind, ein direkter Hautkontakt stattfindet ist eine Verunreinigung mit Bakterien überall gegeben.

Wurden früher Glasflaschen benutzt so sind wegen Unfallgefahr als auch Gewichtsersparnis Kunststoffflaschen in aller Munde.

Diese sind aber durch die Oberflächenstruktur viel viel schlechter reinigungsfähig als auch geben bedenkliche Schadstoffe, sogenannte Weichmacher an das Wasser ab, welche wiederum ein Populationsschub für Keime darstellen kann!

Deswegen sind zum einen hohe Temperaturen (z.B. in einer Spülmaschine) ein adäquates Mittel sich hier zu schützen als auch Kalkablagerungen in den Gefäßen zu entfernen. Dadurch werden die Brutplätze der Keime deutlich reduziert.

Zum anderen können “antik” bewährte Gefäße, wie Keramik oder Glas durch die bessere Reinigbarkeit hier Abhilfe schaffen.

Dosierung des CO2 Eintrags

Die wenigsten Systeme haben die Möglichkeit, jederzeit den CO2 Eintrag zu steuern und so kommt oft ein individuell nicht immer passender Kohlensäureeintrag zu Stande.

Der Trend geht hin, wegen der allgegenwärtigen Übersäuerung der Menschheit, die Kohlensäurezugabe zu reduzieren, so daß nur noch ein geringes Kribbeln wahrgenommen wird. Damit wächst aber auch die Gefahr einer Verkeimung, da nun die fehlende Säure im Wasser nicht mehr schützen kann.

Kohlensäure ist ein preiswerter Verkeimungsschutz, den Mineralwasserhersteller nutzen, um ein Verderben / Umkippen des Wassers zu mindern oder hinauszuzögern.

Unklare Qualität des Leitungswassers

Immer wieder können Sie in den Nachrichten hören als auch in der Tagespresse nachlesen, daß die manche Haushalte wochenlang Trinkwasser abzukochen haben, daß Verunreinigungen aus der Industrie oder der Landwirtschaft im Grundwasser nachgewiesen wurden.

Dann sind die Rohrleitungen im Haus oft eine Zeitbombe in puncto Biofilm sowie Hauptverursacher von Schwermetalleintragungen.

Herkömmliche Filtersysteme, die beim Trinkwassersprudler verwendet werden, haben keinen 100 prozentigen Schutz vor den Verunreinigungen des 21. Jahrhunderts.

Auch eine Entkalkungsanlage bringt da nicht den erhofften Erfolg, da hier ja nur die Entfernung des Kalkes erreicht wird und das auch noch auf chemische Art und Weise, was zu einer Erhöhung des Natriumgehaltes im Wasser führt. Der Einsatz von sogenannten Dosierungsanlagen (Phosphateintrag mit Dosierpumpe) hat dann zusätzlich zur Folge, daß geschmackssensible Menschen diesen Eintrag wahrnehmen und das trinken von Leitungswasser dann verweigern – aus gutem Grund.

Phosphate haben maximal in der Düngung eine Berechtigung, einen Mehrwert für den Leitungswassertrinkers ist m.E. nicht gegeben.

Falsche verwendete Trinkgefäße

Plastik ist überall. Doch Plastik ist nicht so ungefährlich, wie das meist propagiert wird. Dank dem Dokumentarfilm von Werner Boote: Plastic Planet konnte aufgezeigt werden, daß sogenannte Weichmacher mittlerweile schon im Blut jedes Erdenbürgers (zumindest westliche Hemisphäre) nachweisbar ist.

Diese hormonaktiven Stoffe fördern letztendlich die Bildung von Krebs und stören die hormongestützten sensiblen Regelsysteme im Menschen.

Dann sind wir ja auch im Aluminiumzeitalter angekommen, wo dieses Leichtmetall in allen Bereiche nicht mehr wegzudenken ist. Nur hat dieses Element auch Schattenseiten.

Allein schon das Benutzen von Aludeckeln birgt die Gefahr einer Kontaminierung mit Aluminium Ionen. Drastischer wird es, wenn sogar das ganze Trinkgefäß aus Leichtmetall besteht. Eine Beschichtung mit einer Kunststoffoberfläche ist da auch keine wirkliche Verbesserung (s.o.).

Daß Alu nicht ungefährlich sondern eine wahrliche Zeitbombe darstellt, zeigen Recherchen und Dokumentationen von Bernd Ehgartner auf: Die Akte Aluminium

Zum Glück gibt es ja Nachweise auch aus dem Altertum, daß durch die Verwendung von Bleigefäßen bei den RÖMERN auch hier schon Fehler begangen wurden und einfach daraus Lehren zu ziehen sind.

Günstige & geeignete Gefäße sind:

  • Glas
  • Keramik (Ton, mit oder ohne Glasur)
  • Stein
  • Edelstahl
  • bpa*-freie Kunststoffe  (*Bisphenol A = ein gängiger Weichmacher bei Kunststoffen)

Diese geben nichts an schädlichen Substanzen in das Wasser ab und sind auch mit herkömmlicher Bürste und Spülmittel zu reinigen.

Chancen durch Trinkwassersprudler

Geldersparnis

Wasserhahn sparen

© peepo

Es ist eine einfache Rechnung, die ergibt, daß selbst aufbereitetes Leitungswasser um nahezu 90% günstiger kommt als das Beschaffen und Versorgen mit Mineralwasser.

Auch der Grund dafür, daß “Mineralbrunnen AGs” so lukrativ als Geschäftsidee für Investoren sind.

Lediglich der Verbrauch von zugeführtem CO2 stellt einen nennenswerten Kostenanteil dar.
Der Liter Leitungswasser kostet ungefähr 0,5-0,7 Cent und ist damit nahezu vernachlässigbar.

Allein das Anliefern und Abholen der Mineralflaschen zum Getränkemarkt schlägt sich ja schon in einem kräftigen Aufschlag des Flaschenpreises nieder.

Ökologisch einzig vertretbare Variante

Laut dem ESU-Service Institut aus der Schweiz ist ein 1.000 fach höherer Energieverbrauch für die Bereitstellung trinkbaren Wassers für den Konsumenten beim Mineralwasser anzuprangern!

Weitere Erkenntnisse aus der Studie zeigen auf, daß Mineralwasser tausendmal mehr die Umwelt belastet, zum Beispiel durch die Produktion von Gefäßen (meist PET-Flaschen) aber auch durch den Transport über Bahn und Lkw.

Sicherheit in der Wasserqualität durch Nutzung geeigneter Aufbereitungsmaßnahmen

Werden geeignete Filterungs- und Vitalisierungssysteme genutzt, können mit einer nahezu 100% Sicherheit dauerhaft Schadstoffe eliminiert werden, die das 21. Jhd. geschaffen hat: Hormone und hormonaktive Stoffe, Medikamente, Weichmacher, Leicht- und Schwermetalle, resistente Keime und Pilze, …

Dies macht nur Sinn an der Entnahmestation = Wasserhahn, da das sonstige Brauchwasser (=95 % des tgl. Konsums geht über Spülung, Baden und Duschen als auch beim Waschen drauf) eine Kostenexplosion darstellen würde.

Durch physikalischen Eingriff in die Wasserqualität durch Magneten, Verwirblern als auch durch natürliche “Energiestrahler” (Rosen-Quarz, Bergkristall, Amethyst, …)  werden die Wassercluster = Informationsspeichereinheit im Wasser signifikant verändert und zeigt sich oft in einem gewandelten Kalkverhalten (=leicht abwischbar) und subjektiv weicher schmeckendem Wasser auf.

Verantwortung übernehmen

Es gilt einerseits die Ökologie – Kostenfaktor für Umwelt als auch eigenen Geldbeutel beim Mineralwasser zu berücksichtigen – als auch andererseits die Herausforderung, daß wir ein bis zu 100 Jahre altes Wasserrohrleitungsnetz unterhalten wahrzunehmen.

Diese Last auf die Wasserwerke abzuschieben ist einfach nicht zielführend, da wir letztlich im Gebäude fragwürdige Rohrleitungen im Gebrauch haben und damit eine Verschlechterung des Leitungswassers wieder stattfindet!

Deswegen ist eine dezentrale Aufbereitung im Haus, im Geschäft aber auch in Kantinen mit hochqualitativen Anlagen die sinnvollste Trinkwasserbereitstellung für den Menschen und letztlich den ganzen Planeten.

Fazit:

Steckenpferd

© jro-grafik

Um beim Trinkwassersprudler nicht auf das falsche Pferd zu setzen, sollten zuvor geeignete Tests als auch Filtersysteme dafür genutzt werden. Diese Tests zeigen eine Belastung mit Kalk, Nitraten und Schwermetallen auf und schränken die Wahl der geeigneten Filtersysteme ein und garantieren dafür aber auch eine dauerhafte und sichere Zubereitung von “Sprudelwasser”.

Die Regeneration und Wartung beim  Trinkwassersprudler ist dabei oberstes Gebot um eine dauerhafte Qualität zu gewährleisten.

 

Brauchen Sie noch weitere Informationen, so vereinbaren Sie doch einfach eine persönliche Beratung.

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