Entkalkungsanlage

Entkalkungsanlage

Die meisten Menschen wissen gar nicht, daß Sie schon eine Entkalkungsanlage besitzen! Sie etwa auch nicht?

© Piotr Pawinski

Das Prinzip in jeder Spülmaschine ist, daß mit Hilfe von Salz, welches in ein Reservoir im Innenraum der Spülmaschine geschüttet wird, den im Leitungswasser vorhandenen Kalk (=Kalzium Ionen & Magnesium Ionen) bindet.
Ein leicht lösliches Mineral – das Natrium Ion – wird dabei in das Wasser abgegeben.

Hat die Hausfrau / der Hausmann dies einmal vergessen, schon sind die Gläser und das Besteck mit häßlichen Flecken übersät.

Oder nutzen Sie vielleicht auch Tischfilter von “BWT” oder “Brita” oder ähnliches?

In diesen ist neben dem Aktivkohlegranulat ebenso ein Ionentauscher vorhanden, welches den Tausch von Kalzium gegen meist Protonen (einfach geladenes Wasserstoffions = H+) durchführt – jedoch in einem begrenztem Umfang!

Stellen Sie sich nun vor, daß es eine Möglichkeit gibt, in dem das ganze Wasser im Haus nun mit Hilfe einer zentralen Entkalkungseinheit drastisch reduziert werden kann.

Dies geschieht durch die Installation eines Ionenaustauschers am Wasserzugang im Haus – meist im Keller.

Entkalkungsanlage für den Schutz der Rohre

Die Anschaffung einer Entkalkungsanlage stellt einen Quantensprung im Schutz der Rohrleitungen des Hauses dar.

Die eingebauten Ionenaustausch-Systeme reduzieren Kalzium und Magnesium durch den Austausch mit Natrium, jedoch der Salzgehalt im Trinkwasser bleibt nahezu gleich.

Kalkablagerungen behindern nicht nur den Durchfluß in den Rohrleitungen, sondern auch die Energieübertragung in Heizungssystemen. Eine Reduktion des Wirkungsgrades um bis zu 60% kann verhindert und rückgängig gemacht werden!

Die Vorteile einer Entkalkungsanlage im Haus:

  • Durch den Einbau einer Enthärtungsanlage verschwinden die vor allem an den Armaturen sichtbaren störenden Flecken und die Ablagerungen am/im Perlator.
    Das Wasser spritzt danach nicht mehr in alle Richtungen aus dem Hahn.
  • © lenets_tan

    Auch bei den großen Flächen von Dusche und Badewanne war die Pflege vor dem Einbau einer Entkalkungs­anlage meist mühsam und schwer.

    Grundlegend konnte nur mit sofortiger Reinigung nach dem Duschgang oder Badesession dem matten und stumpfen Aussehen von Glas, Fliesen oder Emaille begegnet werden.

    Stunden oder Tage hinterher konnte nur noch mit scharfen Haushaltsreinigern diese Ablagerungen entgegengewirkt werden.

  • Die Maschinen, die das kalkhaltige Wasser für Aufbrühvorgänge nutzen, werden dem drohendem Kalktod nicht mehr ausgesetzt und erfreuen dem Besitzer mit meist überdurchschnittlicher Lebensdauer!
  • Zusätzlich werden zubereitete Getränke weniger bitter und kratzend empfunden und bilden auch nicht mehr diese “öligen/schlierigen” Filme auf den Getränken und am Tassenrand.
  • Beim Waschpulver können 2/3 – 3/4 des Pulvers eingespart werden, da dieses nicht mehr aufgebraucht wird vom bisherigen Kalk im Wasser.
  • Die Haut wird das samtweiche Gefühl nach dem Duschen/Baden lieben oft kennt man das aus dem Urlaub – und Irritationen der Haut (z.B. Ekzeme, Hauttrockenheit, …) nehmen ab.

Grundsätzlich ist das (teil-)entkalkte Wasser mineralisiert wie das kalkige Wasser, nur der störende Anteil – die sogenannte Carbonathärte – ist stark vermindert.

Natriumsalze sind leicht löslich, Kalk ist hingegen erst durch den Einsatz von Säure (z.B. Essig oder Zitronensäure) wieder löslich.

 

Wie funktioniert diese Wasseraufbereitung technisch (einfach erklärt)

Dazu stellen Sie sich bitte eine Art Gasflasche vor, welche nicht mit Gas sondern einem Granulat gefüllt ist.
Dieses hat an seiner Oberfläche die Möglichkeit das im Wasser vorhandene Kalzium / Magnesium zu binden – besser gesagt zu tauschen gegen ein leicht lösliches Salz, nämlich dem Natrium.

Dieses kann aber nicht beliebig lange laufen, so daß nach 3-7 Tagen eine Erschöpfung der “Entkalkung/Austausches” eintritt – heute mittels Durchflußkontrolle exakt bestimm- & berechenbar.

Um den Haushalt aber dauerhaft zu schützen nutzt man nun die Hilfe von Salztabletten (=Kochsalz).
Diese reinigen nun die Oberfläche des Granulats von Kalzium und Magnesium und beladen die Oberfläche des Granulates mit Natriumionen.
Damit diese Sole (=sehr salziges Wasser) nicht das Trinkwasser beeinträchtigt, wird in der Regenerationsphase die Anlage (technisch mit einem Bypass) vom Wassernetz abgetrennt.

Nach der Regeneration wird überschüssiges Salz aus dem Granulat gespült und die Anlage ist wieder – wie zu Beginn – einsatzbereit.
Dann kann wieder für die nächsten 3-7 Tage das Wasser kalkreduziert hergestellt machen.

Um ein alltagstaugliches (teil-)entkalktes Wassers zu erhalten, wird das komplett entkalkte Wasser nun mit einem Teil des normalen kalkhaltigen Leitungswasser verschnitten und auf ideal 4-6° deutsche Härte eingestellt.

Dieses noch weiche Wasser (gem. WRMGesetz, Mai 2007 ) hinterläßt keine Flecken im Wassernetz, löst langsam und stetig die Ablagerungen aus dem Rohrnetz wieder auf und gibt diese dem Wasserkreislauf zurück.

Wann sollten Sie auf eine Entkalkungsanlage umsteigen

  • Wenn Sie mit physikalischen Systemen unglücklich und unzufrieden sind.
  • Wenn die Wasserhärte bei Ihnen vor Ort über 12° dH beträgt (also im oberen mittelharten Bereich und härter).
  • Wenn Sie der Gefahr eines Rohrinfarktes /-verschlusses vorbeugen wollen!
  • © gwmullis

    Wenn Sie mit dem Putzen von Armaturen, Waschbecken, Dusche & Co nicht mehr hinterher kommen!

  • wenn Sie Ihr Haus von der Geißel des Kalkes effektiv befreien wollen.

Neuwertige Systeme zeichnen sich dadurch aus, daß diese mit den elektronischen Steuerventilen extrem sparsam und mengenabhängig sind.

Dadurch kann man nicht nur unnötiges Spülen und Regenerieren halb genutzter Granulate vorbeugen und damit den Geldbeutel schützen, sondern auch den notwendigen Salz- & Wasserverbrauch ökologisch vertretbar halten.

Kontaktieren Sie am Besten gleich unser Büro und vereinbaren Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch!

 

 

 

 

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